Jugger

Jugger ist eine Sportart, welche die Elemente von Mannschaftssport (u. a. ähnlich Rugby, mit weniger Kontakt; oder Handball mit schnellem Wechsel zwischen Offensive und Defensive) mit Elementen von verschiedenen Individualsport-Arten (u. a. ähnlich Fechten, oder Ringen) verbindet.

Jugger bezeichnet sowohl das Spiel an sich, als auch die Spieler. Bei diesem Spiel geht es darum, den Spielball (Jugg) so oft wie möglich in das gegnerische Tor zu bringen. In jeder Mannschaft kann nur ein Spieler mit dem Spielball ein Tor erzielen. Die anderen Spieler gehen mit gepolsterten Sportgeräten gegeneinander vor, um die gegnerische Mannschaft am Punkten zu hindern. Obwohl das Spiel für den unbeteiligten Beobachter recht martialisch anmutet, ist es nicht gefährlicher als andere Mannschaftssportarten. Eine Besonderheit des Juggersports liegt darin, dass es keine nach Geschlechtern getrennten Abteilungen gibt. Gemischtgeschlechtliche Mannschaften sind zugelassen und kein seltener Anblick.

Training in Köln

Trainiert wird jeden Samstag ab ca 14:00 auf der Wiese vor dem Tanzbrunnen mit schönem Blick auf - und im Sommer angenehmer Briese vom - Rhein.

Was braucht man zum Juggern?
Wir trainieren bei Wind und Wetter draußen, daher haben sich gewisse Empfehlungen herauskristallisiert. Im besonderen sind Stollenschuhe empfehlenswert, wenn auch nicht notwendig. Grade bei nassem Boden ist es ohne jedoch stellenweise schwer Halt zu bekommen und die schnellen Richtungs- und Geschwindigkeitswechel die beim Jugger häufig sind zu erreichen.

Außerdem ist Sportbekleidung die schmutzig (Schlammpackungen im besonderen) werden kann notwendig und im Idealfall Wechselbekleidung für nach dem Training. Da wir in einem öffentlichen Park trainieren, haben wir keine Umkleiden zur Verfügung. Da man sich beim Jugger viel bewegt, ist ausreichend zu Trinken sehr wichtig. An heißen Sommertagen sogar noch wichtiger, da sollte man die Menge die man einplant in der Regel einfach verdoppeln.

Wir sind kein Verein, deshalb findet jede Teilnahme auf eigenes Risiko und im privaten Rahmen statt.

Die Infos nochmal in Kürze:
  • Wer?
    • Jeder. Männer und Frauen spielen beim Jugger in gemischten Mannschaften
  • Wann?
    • Samstag
    • 14:00 Uhr
  • Wo?
  • Was?
    • Sportbekleidung die dreckig werden darf
    • Stollenschuhe falls vorhanden
    • Wasser

Jugger in Köln

Jugger wird schon lange in Köln gespielt, aber bisher vor allem nur sehr lokal, also ohne Turnierteilnahmen. In seit letztem Jahr gibt es mehr Interesse, auch auf Turniere zu fahren und die dortige tolle Stimmung mit zu erleben.
Wegen der Fluktiation in der Besetzung des Teams in Köln wurden bereits 2 Teams gegründet, die jeweils an offiziellen Turnieren teilgenommen haben und im JTR eine Platzierung haben.

Jugger Rangers

Logo Jugger Rangers
Bestand von ca 2014 - 2015

Dropkick Cologne

Logo Dropkick Cologne
Bestand seit 2015
Das Teamlogo von Dropkick Cologne und das "Jugger Köln"-logo können hier zur nicht kommerziellen Verwendung in Promomaterial oder Berichterstattung heruntergeladen werden.

Regeln

Beim Jugger wird versucht den in der Mitte liegenden Spielball (im weiteren "Jugg" genannt) ins gegnerischen "Tor" (einen oben abgeschnittenen Kegel mit einem Loch in der Mitte, in dem der Jugg platziert werden kann; im weiteren "Mal") zu stecken, ohne dass er wieder herausfällt. Dies wird als Punkt gezählt (im weiteren ebenfalls "Jugg") und die Mannschaften stellen sich erneut an ihren Spielfeldseiten auf. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis im Regelfall 2 mal 100 Trommelschläge (im weiteren "Steine") vergangen sind. Wer nach diesen 200 Steinen am meisten Juggs erzielt hat, hat gewonnen.

Um das zu erreichen, sprinten jeweils 5 Spieler der beiden Mannschaften von ihren Grundlinien in die Mitte und versuchen den Jugg zu erobern. Den Jugg aufheben darf nur der Läufer. Alle anderen Spieler des Teams führen Pompfen mit sich, mit denen sie versuchen die gegnerischen Spieler zu treffen. Das bedeutet, dass diese sich für 5 Trommelschläge (Ausnahme: Kettentreffer, 8 Steine) auf den Boden knien und ihre Pompfen auf den Boden legen müssen. Der ohne Pompfen spielende Läufer kann genauso wie jeder andere Feldspieler getroffen werden, mit den gleichen Konsequenzen.

Legale Trefferzonen sind bei allen Pompfern der ganze Körper mit Ausnahme von Kopf (und Hals) und Händen. Bei Läufern und Kettenspielern, deren Hände keine festen Körper halten müssen gelten auch die Hände als Trefferzonen.

Pompfen

Beim Juggern werden Spielgeräte verwendet, sogenannte Pompfen um den Gegner daran zu hindern zu punkten. Pompfen bestehen aus einem stabilisierenden Kernelement und aus Polsterung um Verletzungen der Spieler zu vermeiden. In jedem der Teams haben 4 der 5 an einem Spielzug beteiligten Spieler eine Pompfe. Der 5. Spieler ist der Läufer, der keine Pompfe hat, aber als einziger den Jugg tragen und ins gegnerische Mal stecken darf, um einen Punkt für sein Team zu erzielen. Jedoch kann er auch von einer Pompfe mit den selben Konsequenzen wie für alle anderen Spieler getroffen werden.

Dazu gibt es die folgenden Pompfengattungen:

Der Stab ist 180cm lang und wird mit beiden Händen geführt. Unter der Schlagfläche, zwischen den beiden Griffflächen, befindet sich eine Blockfläche. Berührungen mit dieser werden nicht als Treffer gezählt. Außerdem müssen Stäbe keine Stechspitze haben, da diese nicht stechen dürfen (als einzige Pompfenart). Es kommt jedoch vor, dass Spieler aus Sicherheitsgründen dennoch eine Stechspitze für ihre Stäbe konstruieren.
Der Q-Tip ist 2m lang und besteht aus 2 Schlagflächen an den Enden und eine langen Griffläche, die mit beiden Händen berührt werden muss für einen legalen Treffer. Die Schlagflächen müssen an ihrem Ende eine Stechspitze haben und sind jeweils 60cm lang.
Die Langpompfe ist 140cm lang und hat eine Schlagfläche von 100cm, inklusive der Stechspitze, und einem 40cm langen Griff. Auch die Langpompfe muss mit 2 Händen geführt werden.
Die Kurzpompfe ist 85cm lang (inklusive Stechspitze) bei einer Grifflänge von 20cm und hat damit eine Schlagfläche von 65cm Länge. Die Kurzpompfe ist die einzige Pompfe die nur einhändig geführt werden muss. Die Kurzpompfe wird entweder mit einer weiteren Kurzpompfe kombiniert (selten) oder einem Schild mit 60cm Durchmesser.
Zu guter letzt gibt es die Kette. Diese ist insgesamt 320cm lang und besteht aus einer Plastikkette und einem Schaumstoffball mit Mindestdurchmesser von 20cm. Das untere Ende der Kette (das an dem der Schaumstoffball befestigt ist) ist auf 100cm zu polstern, um Verletzungen zu vermeiden. Zum Halten der Kette gibt es an dem anderen Ende eine Schlaufe, die ebenenfalls nur 20 cm lang sein darf, jedoch NICHT zusätzlich zur sonstigen Kettenlänge (es bleibt also bei 320cm). Die Kette muss geschwungen werden um einen gültigen Treffer zu erzielen. Es zählen nur die Treffer mit dem Kettenball oder wenn die Kette eine geschlossene Form um eine legale Trefferzone des Spielers bildet.

Legale Trefferzonen sind bei allen Pompfern der ganze Körper mit Ausnahme von Kopf (und Hals) und Händen. Bei Läufern und Kettenspielern, deren Hände keine festen Körper halten müssen gelten auch die Hände als Trefferzonen.

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Torsten Bingenheimer
Duisburger Straße 16a
50735 Köln

Kontakt:

Telefon: +4915143237047
E-Mail: admin@jugger-koeln.de

 

Quelle: http://www.e-recht24.de

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